Basketball-Bundesliga

Samstag gegen Jena: Die Bilanz spricht nicht für die BG Göttingen

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Einer kämpft sich durch: Göttingens Derek Willis (Mitte) in Aktion gegen Berlins Niels Giffey (rechts) und Franz Wagner. 

Göttingen. Hat die BG Göttingen die erste hohe Niederlage dieser Saison mit dem 68:95 bei Alba Berlin verdaut oder gibt es noch Nachwirkungen?

Eine Antwort darauf wird das Heimspiel am Samstag (18 Uhr) gegen Science City Jena geben. Die Thüringer stehen nach zwei Siegen und drei Niederlagen auf Platz zwölf.

Aber Achtung: Die „ewige“ Bilanz zwischen beiden Teams spricht klar für Jena, das zweimal in Göttingen gewann und nur einmal verlor. In Jena sieht die BG-Bilanz düster aus: Drei Partien – drei Pleiten.

Kann die Mannschaft von Trainer Johan Roijakkers nun wieder an ihren starken Saison-Auftakt mit fünf Siegen in Folge anknüpfen? Das Potenzial ist auf alle Fälle da, die Erfolge haben für gute Stimmung im Team gesorgt. Und nach wie vor sind die Veilchen auch die beste Mannschaft der Liga bei den Dreiern mit 41,4 Prozent verwandelten Würfen. Jena kommt nur auf 33,1 Prozent. Auch bei Gesamtwurfquote sind die Göttinger ganz vorn, belegen hinter München und Berlin Rang drei. Die drei Teams liegen dabei über 50 Prozent. Gegenüber Jena (76,6) kommt die BG im Schnitt auf knapp 85 Punkte. Auch diese Zahlen sprechen für das Roijakkers-Team.

Fünf Spieler über 30

Ganz weit vorn liegt das Team vom aus Göttingen stammenden Trainer Björn Harmsen im Altersschnitt. Fünf Spieler sind über 30, heraus ragt dabei das Trio mit Immanuel McElroy (mit 38 der älteste), Derrick Allen (ebenfalls 38) und Julius Jenkins (37). Auch Dru Joyce (33), den Roijakkers vergangene Saison nach Göttingen lotsen wollte, und der Litauer Martynas Mazeikas (33) haben das dritte Lebensjahrzehnt schon hinter sich gelassen. Interessant: Die Oldies Joyce (11,4 Punkte pro Spiel), Jenkins (10,2) und Allen (9,4) sind hinter Spitzenreiter Ikenna Iroegbu (13,8) die erfolgreichsten Werfer. Spielmacher Iroegbu kam von den Agua Caliente Clippers aus den USA. Nicht zu vergessen Julius Wolf, der Sohn vom Göttinger Ex-Nationalspieler Horst Wolf. Der Junior hat sich zuletzt immer besser ins Science City-Team integriert.

Kurios: Während Jena beim dato sieglosen Neuling Crailsheim 78:101 baden ging, siegte das Harmsen-Team in Oldenburg und gegen Bonn. „Mit der Erfahrung, die die Jenaer haben, können sie jedes Team in dieser Liga schlagen“, sagt BG-Coach Roijakkers.

Nicht gut kam bei den BG-Fans an, dass sie vorab nichts von der Präsentation des neuen Team-Busses auf dem Marktplatz wussten. Sie fühlen sich nicht entsprechend repräsentiert, zumal sie mit ihren 20 Euro für ein Foto auf dem Bus-Heck auch einen Mini-Beitrag beigesteuert hätten.

Der Schützenplatz steht zum zweiten Mal wegen des Aufbaus eines großen Zelts für eine andere Veranstaltung nicht als Parkplatz zur Verfügung. Dafür zumindest aber wieder der angrenzende Parkplatz gegenüber dem Maschparkstadion. (haz/gsd-nh)

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